Jersey

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Was ist Jersey?

Jersey ist ein zumeist hoch dehnbarer Stoff, der aus dünnen Fasern wie Baumwolle, Viskose oder Polyester locker gestrickt oder gewirkt sein kann. Nicht selten gibt es ihn als Mischgewebe. Je nach Verarbeitungsart ergeben sich daraus diverse Stoffqualitäten. Durch die lockere Struktur der Maschen werden Materialien wie Baumwolle, welche selbst nicht dehnbar sind, zu elastischen Stoffen verarbeitet. Jerseystoff ist sowohl schlicht in seiner feinen Rippen-Textur als auch robust und atmungsaktiv. Das macht ihn sehr vielseitig einsetzbar und zu einem wahren Multitalent. Da verwundert es nicht, dass Jersey heute zu den am meisten verwendeten Materialien bei der Herstellung von bequemen Kleidungsstücken gehört, aber auch im Wohlfühlbereich wie bei Bettwäsche gerne genommen wird.

Wie du Jersey richtig pflegst

Jersey ist in der Modewelt auch deswegen sehr beliebt, weil er ausgesprochen leicht zu pflegen ist. Bestehend aus Baumwolle oder Kunstfasern kann er ohne Probleme häufig in der Maschine gewaschen werden. Wie für jede Buntwäsche gilt: Möglichst bei niedrigen Temperaturen von 30-40°C waschen und ein schonendes Waschmittel verwenden. Bei niedrigem Elasthan-Anteil verträgt der Stoff auch die Wäsche bei 60 °C. Einzelne starke Flecken können bei einer Handwäsche gezielt herausgewaschen werden. Bei einem Anteil mit echter Wolle oder Seide erfordert dies selbstverständlich eine aufwendigere schonendere Pflege. Jersey maschinell zu trocknen ist unratsam, da er leicht eingehen kann. Gebügelt werden sollte er bei niedriger bis mittlerer Temperatur, falls erforderlich.

Was du beim Nähen mit Jersey beachten musst

Vor dem Vernähen sollte Jersey unbedingt gewaschen werden, da er bis zu zehn Prozent eingehen kann! Dann sollte er etwa 15 Minuten ausgebreitet da liegen, ehe es ans Übertragen des Schnittmusters geht, damit er sich maximal zusammenziehen und in der richtigen Größe zugeschnitten werden kann.

Aufgrund seiner Dehnbarkeit kann sich das Übertragen eines Schnittmusters auf Jersey schwierig gestalten. Am besten geht es mit einem Stift, bei dem man nicht stark draufdrücken muss oder man schneidet direkt am Schnittmuster entlang – mit der Schere oder, noch besser, mit einem Rollschneider auf rutschfester Unterlage.

Je dünner der Jersey ist, desto mehr Nahtzugabe sollte er haben. Das verhindert Stofffraß durch die Maschine zu Beginn beim Nähen.

Jersey franst nicht aus und das Versäubern ist nicht zwingend notwendig. Wenn versäubert wird, so sollten die Nahtzugaben stets gemeinsam statt einzeln versäubert werden. Es könnte sonst passieren, dass sich die Kanten ausdehnen, wellen und die Schnitteile anschließend nicht mehr passgenau aufeinandertreffen.

Vernähen lässt er sich mit einem elastischen Stich wie dem Zickzackstich, Dreifachgeradstich oder einer gleichzeitig versäubernden Overlocknaht. Dabei sollte der Stoff keinesfalls gedehnt werden, um unschöne Wellen zu vermeiden. Um die Maschen des Stoffes nicht zu beschädigen, sollte eine Jersey- oder Mikrotexnadel verwendet werden. Diese Nadeln haben eine abgerundete Spitze, welche zwischen die Maschen stößt.

Was du aus Jersey nähen kannst

Das Spektrum ist breit: von bequemer Kleidung wie Leggings, Shirt und Kleid, über Mütze, Loopschal und Kuscheltier bis hin zu Bettwäsche ist alles nähbar. Jersey verzeiht kleine Ungenauigkeiten bei der Passform und ist sehr hautfreundlich. Jersey ist in allen Farbschattierungen und Mustern erhältlich, durchzogen von Glitzerfäden oder partiell mit Foliendruck versehen. Bei Jersey ist für jeden was dabei!