Softshell

Softshell Stoffe sind aus dem Herbst nicht mehr wegzudenken. Nähe Dir jetzt etwas Wetterfestes aus unseren gut zu verarbeitenden Softshells!

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Was ist Softshell?

Softshell ist ein moderner Funktionsstoff mit geringem Eigengewicht, gefertigt aus zwei oder drei Membranlagen. Er besteht aus dicht gewebten Kunstfasern wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen und seine Schichten werden durch Laminieren miteinander verbunden. Die Oberseite kann aus besonders abriebfestem, eher steifem Gewebe bestehen, oder aus Maschenware, die vergleichsweise weicher und flexibler, aber etwas weniger abriebfest ist. Die Innenseite ist meist wie ein Fleece angeraut, was für ein angenehmes Tragegefühl und eine ausgezeichnete Wärmeisolation sorgt. Bei 3-lagigen Softshells kommt eine weitere Membran hinzu, welche den Stoff gänzlich gegen Wind abdichtet. Sie sind zwar auch noch atmungsaktiv, jedoch nicht mehr luftdurchlässig.

Alle Softshellschichten sind so kombiniert, dass Feuchtigkeit wie Schweiß schnellstens vom Körper nach Außen abtransportiert wird. Grundsätzlich sind diese Stoffe dicht gewebt und dadurch bereits schmutz, wind- und regenabweisend. Eine spezielle DWR-Imprägnierung hält dabei zusätzlich leichten Regen und etwas Schnee ab. Wasserdicht ist das Material allerdings nicht. Für Starkregen eignet sich hier eher eine Regenjacke.

Zwar besteht Softshell nur aus Kunstfasern, dennoch weist er einen hohen Tragekomfort auf und man fühlt sich durch seine atmungsaktiven Schichten nicht wie in reines Plastik gehüllt. Es wiegt wenig und erfüllt die Funktionalität von sonst mehreren Kleidungsschichten. Ein optimaler Jackenstoff für schweißtreibende Outdooraktivitäten.

Wie du Softshell richtig pflegst

Die Imprägnierung von Softshell wird nach einigen Waschgängen abgeschwächt. Dennoch sollte das Material bei offensichtlichem Bedarf gewaschen werden, damit Schweißrückstände, Make-Up und Sonnencreme die Membran nicht verstopfen und die Atmungsaktivität des Stoffes gewährleistet wird. Wenn der Softshell komplett getrocknet ist, kann und sollte er außenseitig mit einem PFC*-freien Imprägnierspray behandelt werden, damit Wasser wieder von ihm abperlen kann.

Zunächst sollten Reiß- und Klettverschlüsse geschlossen und das gute Stück auf Links gedreht werden. Grobe Flecken mit etwas Waschmittel und einem Schwamm vorbehandeln, dann in die Waschmaschine geben. Waschen kann man Softshell bei 30°C im Schonwaschgang mit einem Flüssigwaschmittel, am besten einem speziellen Funktionswaschmittel, das lediglich waschaktive Stoffe und keinerlei sonstige Substanzen enthält. Weichspüler ist tabu, weil er verhindert, dass Feuchtigkeit wie Schweiß schlechter abtransportiert wird. Wichtig ist auch, dass alle Waschmittelrückstände gründlich ausgespült werden, daher empfehlen wir einen extra Spülgang einzulegen. Der Schleudergang sollte mit geringer Tourenzahl erfolgen. Die tropfnasse Wäsche zunächst in der Dusche aushängen und dann auf einem Kleiderbügel oder der Wäscheleine lufttrocknen. Ggroße Hitze durch direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

Was du beim Nähen mit Softshell beachten musst

Softshell ist ein griffiges Material, das sich mit den richtigen Arbeitsutensilien zügig verarbeiten lässt. Welche das sind und warum es sinnvoll ist, Probestückchen zu nähen, haben wir in diesem Artikel zusammengestellt:  „Softshell richtig nähen | 12 Tipps & Tricks für Selbernäher

Was du aus Softshell nähen kannst

Ganz klassisch ist Softshell DAS Material für sportive Jacken und Mäntel zum Wandern, Joggen, Spazieren gehen oder einfach für den Alltag in der windig nassen Übergangszeit. Der unschlagbare Vorteil von Softshell ist, dass er mit nur einer Stofflage mehrere Funktionen erfüllt. Damit ist maximale Bewegungsfreiheit gewährleistet und insbesondere Kinder sind mit einem Softshell-Outdooranzug bestens angezogen. Aus kleinen Resten können nützliche Accessoires gefertigt werden wie Umhänge- und Gürteltaschen, Laptopsleeves, oder ein Kinderwagenmuff, welcher Elternhände beim Schieben warm hält.

* Unsere Softshells dürfen nicht gebügelt werden. PFC erfordert eine abschließende Aktivierung mittels Wärme für die optimale Funktionalität.