Walkloden

Walkloden – der Winterchampion. Traditionelle Eigenschaften treffen auf moderne Stoffe. Einfache Verarbeitung machen ihn zum Näh-Liebling in der kalten Jahreszeit.

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  • Walkloden 100% Schurwolle | grün

    22,95  /m
  • Walkloden leicht – bordeaux

    19,95  /m
  • Walkloden Leicht – flieder

    19,95  /m
  • Walkloden 100% Schurwolle – rost

    22,95  /m
  • Walkloden Leicht – rosa

    19,95  /m
  • Walkloden leicht – braun

    19,95  /m
  • Walkloden leicht – wollweiß

    19,95  /m
  • Walkloden leicht – senf

    19,95  /m
  • Walkloden leicht – dunkel khaki

    19,95  /m
  • Walkloden leicht- fuchsia

    19,95  /m
  • Walkloden leicht – rot

    19,95  /m

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Was ist Walkloden?

Mit seiner Vielseitigkeit und besonderen Struktur eignet sich der Walkloden für viele kreative Projekte. Zu Mänteln, Trachten und Mützen wird dieses besonders strapazierfähige Naturprodukt seit Jahrhunderten verarbeitet. Inzwischen sind die derben gewalkten Loden unserer Vorfahren um sehr feine Qualitäten ergänzt, die dennoch ihre einzigartigen Eigenschaften beibehalten haben.

Strukturiert und strapazierfähig

Nach wie vor werden die leicht zu verarbeitenden Walkloden vorwiegend aus Schafwolle gewebt. Für die Loden wird meist ein dichtes Streichgarngewebe, teils aber auch Kammgarn verwendet. Die besondere Oberflächenbearbeitung erzeugt eine mehr oder weniger raue Oberflächenstruktur. Dieses gewalkte Wolltuch zeichnet sich durch besonders gute Wind und Wasser abweisende Eigenschaften aus.

Walkloden für kreative Projekte

Je nach Festigkeit der Walkloden lassen sich daraus liebevolle Bastelarbeiten, dekorative Einrichtungsaccessoires und natürlich individuelle Kleidungsstücke anfertigen. Weich fallende Kostüme und Trachten, feste Mäntel und Capes, aber auch Mützen, Decken, Kissen und Taschen werden aus Walkloden hergestellt. Bei historischen Gewändern ist der leicht zu verarbeitende gewalkte Filz seit jeher sehr beliebt.

Naturprodukt mit einzigartigen Eigenschaften

Die Lode, meist ein langer Schäfermantel aus Walkloden, schützte gut vor Wind und Regen. Der wärmende Stoff ist pflegeleicht und weist Wind, Wasser und Schmutz ab. Traditionell wurde der atmungsaktive und temperaturausgleichende gewalkte Loden zu wärmender Outdoorbekleidung verarbeitet.

Die Herstellung – fast noch wie damals

Die Wolle der geschorenen Hochlandschafe wurde von Mägden zu festen Fäden gesponnen. Ein Weber verwebte diese zu einem lockeren Stoff – dem Loden. Danach veredelte der Lodenwalker die Oberflächenstruktur des Materials. Der lockere Wollstoff wird dazu in handwarmen und mit Kernseife versetztem Wasser durch Druck und Reibung gewalkt und gestampft, bis das Gewebe schrumpft und die einzelnen Haare miteinander verfilzen. Dieser enge Filz wärmt und schützt vor Regen, bleibt allerdings atmungsaktiv. Gefärbt wurde der Walkloden ursprünglich in Braun-, Grün- und Schwarztönen. Heute erfolgt der Herstellungsprozess in der Regel maschinell.

Neue trendige Walkloden

Aus dem klassischen Walkloden (Tuch- oder Meltonloden) wird meist Oberbekleidung gefertigt. Eine rauere Oberfläche erzeugt die Kreuzköperbindung des Trachtenlodens. Noch unruhiger ist die Oberfläche des Waschlodens. Eine weitere moderne Walklodenvariante ist der Strickloden. Wie auch der Trikotloden fällt dieser weicher und eignet sich ebenfalls sehr gut für das Herstellen von Kleidung. Zudem ist das Stricken des Lodens wesentlich preiswerter als das traditionelle Weben. Bei den modernen Lodenarten handelt es sich meist um Walkloden. Der ungewalkte Loden wird hingegen als Strichloden oder Mantelloden bezeichnet, denn sein langer in einen Strich gelegte Rauflor lässt das Wasser leichter abperlen.

Tipps, wie Du Walkoden am besten nähst, findest Du hier.